Geschichte, Architektur und Ausstattung

 

 


Hinter dem Marktplatz in Hatten ragt auf einer Erhöhung liegend die backsteinerne St.-Ansgari-Kirche auf. Vom Friedhof umgeben und scheinbar vom allgemeinen Treiben des Ortes entrückt, steht sie dort mit festen Mauern wie ein Zeichen der Beständigkeit. Durch die Spuren, die die Zeit an ihr hinterlassen hat, erzählt sie von der Vergangenheit. Der im 17. und 18. Jahrhundert in Hatten ansässigen und einflussreichen Familie Schreber von Schreeb (1755 geadelt) verdankt die Kirche einige sehr schöne Inventarstücke. Ein besonderes und gleichwohl älteres Stück fand man 1932 auf dem Dachboden der Kirche: Ein lebensgroßes Kruzifix, das heute wieder im Kirchenraum zu bewundern ist. In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges war Hatten Ort heftiger Gefechte, woran die Kriegsgefallenengräber im Westen der Kirche erinnern. Und nachdem Krieg wurde St.Ansgari als erste wiederhergestellte Kirche des Oldenburger Landes gefeiert. In ihren Mauern, ihrem Inventar und als Ort der Erinnerung birgt sie ein Stück Geschichte des Oldenburger Landes, das sich bei aufmerksamer Betrachtung erfahren lässt.

 

 

 

Altarraum

 

 

Der Kirchturm von Westen

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